Wie nützlich kann das Internet als Quelle medizinischer Informationen für die seriöse Patientenberatung und -betreuung sein? Lassen sich moderne Kommunikationstechnologien für telemedizinische Zwecke auch bei Kindern einsetzen? Dies sind zwei zentrale Forschungsfragen, die sich Wissenschaftler der Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie der Universitätsmedizin Mainz im Rahmen eines neuen Studienprojektes stellen.
Inhalt des Projekts „Mainz-Tele-Surgery“ (MATS) ist die Überprüfung der Machbarkeit und der Qualität des gesamten kinderchirurgischen Behandlungsspektrums in Form einer allgemeinen telemedizinischen Beratung und Betreuung zu kinderchirurgischen Problemen. Ziel des Projektes ist es, für geeignete Gebiete der Kinderchirurgie eine unverbindliche, zeitnahe telemedizinische Beratung zu geben sowie eine unkomplizierte heimatnahe Nachbetreuung für geeignete Patienten anbieten zu können.
Durch ihren neuen, professionellen und für die Nutzer kostenlosen telemedizinischen Service wollen die Experten zudem die Patientensicherheit von Kindern erhöhen. Weitere Teilnehmer für das Studienprojekt sind willkommen.
„Telemedizin in der Versorgung kinderchirurgischer Patienten“
Als erste kinderchirurgische Klinik in Deutschland führen unter Leitung von Oberarzt Dr. Jan Gödeke Mediziner der Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie der Universitätsmedizin Mainz verschiedene Studien rund um das Thema „Telemedizin in der Versorgung kinderchirurgischer Patienten“ durch. Forschungsgegenstand sind die Praktikabilität, die Qualität und der Nutzen des neuen unentgeltlichen telemedizinischen Services „Mainz-Tele-Surgery – MATS“ für die Nachsorge und allgemeine Beratung kinderchirurgischer Patienten.
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